Fortbildung „Trauma-Basics“

Tagtäglich werden Menschen aus unserer Mitte entrissen, abgeschoben oder in Abschiebeknäste gesteckt. Manche Menschen kommen dabei aus traumatische Situationen, die Abschiebebedrohung zurück in die Region, wo das Traumatische erlebt wurde, kann diese traumatische Situation reaktivieren. Zudem ist weithin bekannt, dass auch die Abschiebung und das Leben in ständiger Unsicherheit selbst krank machen (können).

In der Fortbildung wird grundlegendes Wissen zu traumatischen Situationen und Traumafolgestörungen vermittelt. Dazu gehören unter anderem Informationen zu verschiedenen Formen von Traumata, zu den Abläufen im Gehirn während einer traumatischen Situation und zu den daraus resultierenden Folgen. Ein Verständnis dieser Vorgänge ist grundlegend, um Verhaltensweisen von traumatisierten Geflüchteten besser einzuordnen und ihnen die notwendige Unterstützung zukommen zu lassen. Zudem werden Schutzfaktoren, erste Handlungshinweise und auch Aspekte der Selbstfürsorge (für UnterstützerInnen) vermittelt.

Referentin: Maria Mallender, Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge Niedersachsen e.V. (NTFN).

Da es begrenzte Plätze gibt, bitten wir um Anmeldung (Namen und gerne einer kurzen Angabe zu den Erfahrungshintergründen und Kontexten für den der Workshop für dich relevant ist). Weitere Details zum Ort etc. erhaltet ihr nach Anmeldung. Email-Adresse zur Anmeldung: svenja.schurade@uni-goettingen.de

Eine Veranstaltung der Rosa Luxemburg Stiftung Niedersachsen in Kooperation mit Hannover Solidarisch.

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Event Detail

17. April 2026 14:15
17. April 2026 18:00
Hannover
30669 Hannover

Organizers

Rosa-Luxemburg-Stiftung
info@rosalux.org
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung gehört zu den großen Trägern politischer Bildungsarbeit in der Bundesrepublik Deutschland. Sie versteht sich als ein Teil der geistigen Grundströmung des demokratischen Sozialismus.